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Beziehungsgestaltung – Was hat das mit Kunsttherapie zu tun?



Die Beziehungsgestaltung als Mensch und Therapeutin ist auch für mich selbst bestimmt.

Ich benötige eine ständige Selbstreflexion.

Wenn ich nicht ehrlich zu mir selbst sein kann, dann kann ich auch nicht ehrlich zu den Menschen sein, mit denen ich therapeutisch arbeite!


Dennoch, egal, ob ich mit meinen inneren Bildern arbeite oder eine andere Methode der Kunsttherapie verwende, im Setting bleibe ich immer bei der Klient*in und ihrer seelischen Auseinandersetzung.


Die intensive Arbeit mit der bildASet-Methode begann im Jahr 2021. In den letzten zwei Jahren wurden die Teilnehmer*innen immer wieder mit Themen konfrontiert, die durch meine Bilder geweckt wurden. Allerdings, wenn ein Antwortbild einer Teilnehmer*in auf mein Bild als Therapeutin entsteht, ist gleichzeitig auch eine Frage an mich: ist das auch bzw. erneut mein Thema?

Ja, nicht immer, aber meistens. Das ist auch die Übertragung, die durch eine unbewusste Kommunikation zwischen den Bildern entsteht, bzw. zwischen den Geschichten, die sich hinter den Bildern befinden.


Durch diesen Prozess erreichte ich Themen bei mir, die plötzlich aktuell waren. Es fand eine Veränderung statt. Und darum geht es bei der Methode: eine nachhaltige Selbsterfahrung, eine dauerhafte Auseinandersetzung mit uns als Therapeuten. Damit wir unsere Psyche und Umgebung immer wieder überprüfen können.


Gib Deiner Emotion ein Gesicht: die Malübung in psylife.de


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